Häufige Fragen

Fragen und Antworten zu diversen Themenbereichen.


Allgemeines und Besonderes


  • An wen wenden Sie sich bei einer Adressänderung?

    In „Mein Konto“ können Sie jederzeit Ihre Rechnungsadresse und Lieferadressen ändern. Diese Änderungen werden dem Kunden-Service jedoch erst mit Ihrer nächsten Bestellung mitgeteilt.

    Gerne können Sie dem Kunden-Service jeder Zeit Ihre Adressänderung wie folgt mitteilen:
    per Telefon: 0 69 / 95 20 53 - 0
    per Fax: 0 69 / 95 20 53 - 53
    per E-Mail: info@igm.buchundmehr.de 
    per Post: Bund-Verlag GmbH, Geschäftsbereich Buch & Mehr, Postfach, 60424 Frankfurt.

    Abonnenten von Ergänzungs- und Aktualisierungslieferungen, Zeitschriften und Zeitungen nutzen bitte auch die oben genannten Kontaktdaten.

  • Der Infoletter

    Sie können sich für den kostenlosen Newsletter des IG Metall-Buchshops anmelden.

    Regelmäßig (ca. alle 14 Tage) informiert dieser Sie kurz und knapp über wichtige Neuerscheinungen und Vorankündigungen aus verschiedenen Verlagen. Ihre eMailadresse reicht aus. Sie bekommen nach Ihrer Anmeldung eine eMail mit einen Link. Erst mit Klick auf diesen Link registrieren Sie sich für den Newsletter.

    Nach kurzer Zeit erhalten Sie eine Begrüßungsmail.

    Allein mit Ihrer E-Mailadresse können Sie sich jederzeit wieder austragen.

  • "Mein Konto"

    Hier können Sie jederzeit unabhängig Ihre Daten pflegen. Die Rechnungs- und Lieferadressen erscheinen auch bei einer Bestellung im Warenkorb. Im Warenkorb selbst können Sie später die hinterlegten Adressen immer noch ändern. Diese Änderungen im Warenkorb aktualisieren automatisch die Daten in diesem Kontenblatt.

    Rechnungsadresse:
    Bitte geben Sie hier die Adresse ein, an die die Rechnung gesendet werden soll. Sollten sie Ihre Kundennummer zu Hand haben, geben Sie diese bitte an.

    Lieferadresse:
    Hier können Sie abweichende Lieferadressen anlegen. Im Warenkorb können Sie eine Lieferanschrift auswählen, an die die Ware der aktuellen Bestellung geliefert werden soll. Eine Lieferadresse ist nicht zwingend notwendig. Wird keine Lieferadresse ausgewählt, wird die Ware automatisch an die Rechnungsadresse gesendet.

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  • Wer verwaltet Ihr Passwort?

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    Ausnahme: Wenn Sie über Ihren geschützten Kundenbereich eine oder mehrere auf von Ihnen gebuchte, externe Onlinedatenbanken zugreifen, verwaltet Buch & Mehr die Passworte für diese Zugänge für Sie – Sie brauchen sich diese Passworte nicht zu merken. Allein mit Ihrer Kennung für den geschützten Kundenbereich (die Bund-Verlag GmbH, Geschäftsbreich Buch & Mehr nicht kennt) können Sie ohne erneute Anmeldungen auf andere Onlinedatenbanken zugreifen.


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  • Wie lange können Sie Ihre Bestellung ändern?

    In der Regel werden alle bis 12 Uhr eingegangene Bestellungen am gleichen Tag (das gilt für alle Bestellwege) verarbeitet. Im anderen Fall haben Sie die Möglichkeit, bis 11.30 Uhr des Folgetages Ihre Bestellung zu ändern.

    Sie haben generell die Möglichkeit bis zu 14 Tagen nach Erhalt einer Lieferung Ihre Bestellung ohne Angabe von Gründen zu widerrufen (d. h. Sie können die Bestellungen innerhalb der 14 Tage zurücksenden an: Naatz Integrated Services GmbH, c/o Bund-Verlag GmbH/ Gb Buch & Mehr, Am Frauwald 8, 65510 Idstein)

    Bei sogenannten Vormerkern können Sie Ihre Bestellung jederzeit bis zur Auslieferung des Werkes ändern.

    Im Übrigen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

  • Wie hoch sind für Sie die Versandkosten?

    Online-Bestellungen sind versandkostenfrei. Sie bezahlen nichts.

    Bei allen anderen Bestellwegen werden ab einem Bestellwert über € 50,- Ihre Versandkosten übernommen.
    Bei einer Bestellung mit einem Wert unter € 50,- fällt eine Pauschale von € 3,20 (Verpackung und Porto) an.
    Werden Artikel aus einer Bestellung mit separater bzw. getrennter Post zugestellt, ist dies natürlich versandkostenfrei.

    Im Übrigen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

  • Kündigungen

    Kündigungen richten Sie bitte in schriftlicher Form (Brief, Fax oder eMail) an:

    Per Post:
    Bund-Verlag GmbH
    Geschäftsbereich Buch & Mehr
    Postfach
    60424 Frankfurt

    Per Fax: 0 69 / 95 20 53 - 53

    E-Mail: info@igm.buchundmehr.de

    Kündigungsfrist von Zeitschriften 6 Wochen zum Ende eines Kalenderjahres, sofern keine abweichende Regelung aus dem jeweiligen Impressum ersichtlich ist.

    Kündigungsfrist bei Fortsetzungswerken jeweils 6 Wochen zum Ende eines Quartals.

    Im Übrigen gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
     

  • Was heißt „lieferbar“, „vormerkbar“?

    Lieferbar (grün):
    Artikel mit dieser Kennzeichnung sind innerhalb Deutschlands erhältlich. 80% aller Artikel unseres Shops halten wir für Sie auf Lager vor. Diese Titel versenden wir spätestens am nachfolgenden Tag Ihrer Bestellung. Alle anderen Titel und speziellen Bestellungen besorgen wir Ihnen schnellstmöglich; diese können meist innerhalb einer Woche ausgeliefert werden.

    Vormerkbar (orange):
    Verlage kündigen viele Titel im voraus an. Diese Titel sind entsprechend gekennzeichnet. Bei Erscheinen liefern wir Ihnen diese Artikel direkt aus. Bis zum Erscheinen des Titels können Sie Ihre Bestellung widerrufen, wenn diese für die vorgemerkt sind.

    Vergriffen (rot):
    Dies ist eine Nachricht für Sie; diese Werke können Sie daher nicht in den Warenkorb legen.
    Sollten Sie ein spezielles, vergriffenes Werk suchen, fragen Sie uns einfach an, wir recherchieren gerne bei verschiedenen Antiquariaten.

  • Was bedeuten die Punkte bei den Titeln?

    Die Punkte beschreiben den Charakter eines Artikels und unterstützen Sie in Ihrer eigenen Bewertung.
    \r\n
    \r\n einfach: leicht verständlich und schnell zu lesen, ideal zum Einstieg in Themen.
    \r\n mittel: meist bei Standardtiteln, verständlich geschrieben, Vorkenntnisse sind von Vorteil, jedoch nicht zwingend notwendig.
    \r\n gehoben: Experten-Titel, überwiegend für freigestellte Interessenvertreter, juristisch gebildete Nutzer und Anwälte geschrieben.

  • Preise und Rabatte

    Die meisten Medien unterliegen der Preisbindung oder folgen der Empfehlung der herausgebenden Verlage.

    Im Übrigen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
     

  • Was tun bei einer Reklamation?

    Ein Buch ist beschädigt, in der Ergänzungslieferung fehlen Seiten, der Freischaltung für den Onlinezugang greift nicht?

    Hier hilft Ihnen der Kunden-Service, sprechen Sie ihn einfach an:

    Telefon: 0 69 /95 20 53-0 (von 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr, außerhalb dieser Zeiten können Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen)

    Per E-Mail an: info@igm.buchundmehr.de

    Per Fax: 0 69 /95 20 53-53

    Per Post:
    Bund-Verlag GmbH
    Geschäftsbereich Buch & Mehr
    Postfach
    60424 Frankfurt


    Warenrücksendungen:
    Naatz Integrated Services GmbH
    c/o Bund-Verlag GmbH/Gb Buch & Mehr
    Am Frauwald 8
    65510 Idstein

  • Was ist, wenn Sie etwas nicht im Shop finden?

    Fragen Sie einfach das Buch & Mehr-Team an. Nutzen Sie die unten angeführten Kontaktmöglichkeiten.
    Bitte halten Sie uns eine möglichst genaue Beschreibung (Autor, Titel, Verlag) bereit, damit das gesuchte Werk gefunden werden kann.

    Telefon: 0 69 / 95 20 53 - 0

    Fax: 0 69 / 95 20 53 - 53

    E-Mail an: info@igm.buchundmehr.de

  • Wie suchen Sie am besten?

    Welche Suchmöglichkeiten haben Sie?

    In der ersten Ebene horizontalen Navigation finden Sie die Zielgruppen. Beim Klick auf das jeweilige Feld gelangen Sie auf die zweite Ebene mit Ihren Themen und Produktarten.

    Über die Stichwortsuche erhalten Sie mit einem oder mehreren Sichwort(en) über eine Volltextrecherche Ihre Ergebnisse. Die Stichworte sind UND verknüpft, d. h. in der Trefferliste werden alle Titel angezeigt, die auch alle eingebenen Stichworte enthält. Die Eingabe von Platzhaltern (z. B. *) ist nicht erforderlich. 

    Ihre Trefferlisten können Sie über eine Drop-Down-Liste nach Ihren Wünschen verfeinern und/oder sortieren.

    Buchreihe: Erscheinen Titel innerhalb einer Buchreihe, zeigen wir Ihnen diese Buchreihe an. Mit Klick auf diesen Namen erhalten Sie eine Liste aller Titel, die wir in dieser Buchreihe führen. Beispiel: Basiskommentare vom Bund-Verlag, dtv bei Beck, usw.

    Produktart: Über die Filterfunktion in einer Liste wählen Sie die Art des gewünschten Mediums aus. So schränken Sie Ihre Liste nach Büchern, Zeitschriften, Online-Datenbanken ein.

  • Der Versand

    Sie erhalten die Büchersendungen und Pakete über die Post/DHL. Bitte tragen Sie deshalb immer Ihre „Straßenadresse“ in die entsprechenden Formulare ein (kein Postfach); viele Sendungen kommen zurück, weil es bei einigen Postfächern keine Paketanlieferung gibt.

    Zeitungen und Zeitschriften werden Ihnen direkt vom herausgebenden Verlag über seinen Vertriebsweg zugestellt. So erhalten Sie Ihre Tageszeitung morgens über den örtlichen Austräger und Ihr wöchentliches Magazin pünktlich zum gewohnten Erscheinungstermin. Bund-Verlag GmbH / Geschäftsbereich Buch & Mehr berechnet Ihnen Ihr Zeitungsabonnement in einer Jahresrechnung.

    Eilzustellungen erhalten Sie auf Wunsch gegen einen Aufpreis. Fragen Sie den Kundenservice.
    Tel.: 0 69 / 95 20 53 - 0
    Fax: 0 69 / 95 20 53 - 53
    eMail: info@igm.buchundmehr.de

    Im Übrigen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

  • Widerrufsrecht und Rückgaberecht

    Widerrufsbelehrung


    Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB).
     
    WIDERRUFSBELEHRUNG

    Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

    Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat.


    Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns:


    Bund-Verlag GmbH, Geschäftsbereich Buch & Mehr,

    Heddernheimer Landstraße 144, 60439 Frankfurt am Main

    Tel.-Nr.: 069 / 952053-0, Fax-Nr.: 069 / 952053-53, E-Mail: service@buchundmehr.de


    mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E¬Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster Widerrufsformular verwenden, dies ist jedoch nicht vorgeschrieben ist.


    Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.


    Folgen des Widerrufs


    Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.


    Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist.


    Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren.


    Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

     


    Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts:

     

    Ein Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware in einer versiegelten Packung, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.


    Ein Widerrufsrecht besteht ferner nicht bei Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind.


    Ein Widerrufsrecht besteht außerdem nicht bei Verträgen zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnement¬verträgen.  

     

  • Zahlungsbedingungen

    Sie erhalten Ihre Ware gegen Rechnung oder Lastschriftverfahren. Die Rechnungen werden 14 Tage nach Erhalt der Ware fällig.
    Das Lastschriftverfahren gilt immer nur für den jeweiligen Auftrag. Wollen Sie zukünftig immer per Lastschriftverfahren zahlen, teilen Sie dies bitte schriftlich (Brief, Fax, eMail, Kommentarfeld im Warenkorb) mit.
    Bestellen Sie ein Abonnement mit Lastschriftverfahren, werden alle Rechnungen künftiger Lieferungen per Bankeinzug beglichen; dieser Bankeinzug kann jederzeit schriftlich gekündigt werden.
    Ratenzahlungen und das Zusenden anderer „Zahlungsmittel“ (z. B. Briefmarken) sind nicht möglich.

    Im Übrigen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen


Kostentragung für Betriebsräte


  • Kostentragung für Betriebsräte

    Fachbuchbeschaffungen:

    Generell:
    § 40 BetrVG: Der Arbeitgeber muss Ihnen die erforderliche Literatur überlassen. Die Ausstattung sollte dabei alle Aufgabenfelder eines Betriebsrates abdecken.

    § 40 Abs. 2 BetrVG legt ganz klar fest:
    „Für die Sitzungen, die Sprechstunden und die laufende Geschäftsführung hat der Arbeitgeber in erforderlichem Umfang Räume, sachliche Mittel, Informations- und Kommunikationstechnik sowie Büropersonal zur Verfügung zu stellen“.

    Bitte beachten Sie, dass die Interessenvertretung ihre Sachmittel nicht immer eigenständig bestellen kann. Nach einer ordnungsgemäßen Beschlussfassung stellen Sie bei Ihrem Arbeitgeber einen förmlichen Antrag auf Zur-Verfügung-Stellung der jeweiligen Literatur; diesen Antrag sollten Sie begründen. Weigert sich der Arbeitgeber/die Dienststelle, die Materialien zu beschaffen, so muss die Interessenvertretung ein arbeits-/verwaltungsgerichtliches Beschlussverfahren einleiten.

    Sonderfälle:

    BAG-Urteil zu "Kittner: Arbeits- und Sozialordnung":
    "Jedes Betriebsratsmitglied hat ein Recht auf sein eigenes Exemplar in der neuesten Auflage (LAG Schleswig-Holstein v. 11.4.1995 - 1 TaBV 4/95, bestätigt durch BAG v. 24.1.1996 - 7 ABR 22/95."
    Der Arbeitgeber kann den Betriebsrat nicht darauf verweisen, anstelle der Sammlung "Kittner" die preiswertere "dtv"-Ausgabe anzuschaffen (LAG Bremen v. 3.5.1996, -4 TaBV 46/95- und 20/96, AuR 1997, S. 31).


    Urteil zu  "Klebe u. a.: Basiskommentar zum BetrVG":
    ArbG Elmshorn AZ 1 d BV 10/91 vom 19.02.1991 Jedes Betriebsrats-Mitglied hat Anspruch auf dieses Buch in der neuesten Auflage

    Urteil zu "Schoof: Betriebsratspraxis von A bis Z":
    ArbG Franfurt/M. AZ 18 BV 479/00 vom 14.11.2000. Der Betriebsrat hat Anspruch darauf, das Buch „...“ vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt zu bekommen.

    BAG-Urteil zu "AiB - Arbeitsrecht im Betrieb":
    BAG, Beschluss vom 19.03.2014, Aktenzeichen: 7 ABN 91/13

    Der Arbeitgeber muss dem Betriebsrat die Zeitschrift „Arbeitsrecht im Betrieb“ zur Verfügung stellen. Die „Arbeitsrecht im Betrieb“ ist auch dann ein erforderliches Sachmittel, wenn der Betriebsrat einen Internetzugang hat. Denn nur die Zeitschrift biete einen „strukturierten Zugang“ zu arbeitsrechtlichen Informationen. Das Internet hingegen berge die Gefahr von Zufallsfunden.

    Denn gerade Nichtjuristen – so die Richter im zugrundeliegenden Urteil des LAG Baden-Württemberg vom 25.9.2013 (4 TaBV 3/13) – seien nicht in der Lage, aus den im Internet ermittelten Ergebnissen die Spreu vom Weizen zu trennen.

    Für eine Aufbereitung und Behandlung der Rechtsfragen, so die Richter des LAG weiter, sei der Betriebsrat daher auf eine Zeitschrift angewiesen, die seinen Verständnismöglichkeiten gerecht würde. Die Richter des BAG folgen dieser Argumentation des Landesarbeitsgerichts in vollem Umfang.


    Zeitschriften
    Z. B. für Arbeitsrecht im Betrieb (BAG v. 21.4.1983, -6 ABR 70/82-, AP Nr. 20 zu § 40 BetrVG) und für Computer - Fachwissen für Betriebs- und Personalräte (ArbG Wuppertal v. 19.6.1997, -2 BV 20/97-, n.v.).  (Anmerkung "Computer-Fachwissen" wurde in "Computer und Arbeit" umbenannt)

    Zeitschrift: Arbeitsrecht im Betrieb
    Bundesarbeitsgericht 6 ABR 70/82 vom 21.4.1983
    Leitsatz:
    1. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, dem Betriebsrat auf dessen Verlangen die Zeitschrift "Arbeitsrecht im Betrieb" für dessen laufende Geschäftsführung zur Verfügung zu stellen.
    Orientierungssatz:
    1. Die in § 2 Abs 1 BetrVG geforderte vertrauensvolle Zusammenarbeit von Arbeitgeber und Betriebsrat wäre unnötig erschwert, wenn nicht nahezu unmöglich, wäre die Tätigkeit des Betriebsrats auf die Interessenwahrnehmung der Belegschaft ohne ausreichende Kenntnis über seine gesetzlichen Befugnisse und Pflichten beschränkt. Die Erfüllung dieser Aufgabe und die Erlangung der dafür notwendigen Fachkenntnisse sind sachlich nicht voneinander zu trennen. Es gehört damit zu den Amtspflichten des Betriebsrats, sich das für seine Arbeit erforderliche Fachwissen anzueignen. Schulungs- und Bildungsveranstaltungen iS von § 37 Abs 6 und Abs 7 BetrVG können die Aufgabe, Betriebsräte mit dem notwendigen Wissen auszustatten, nicht allein erfüllen. Die Verfügung über und die Grundvoraussetzung für eine dem Gesetz entsprechende Ausübung der Amtspflichten: Unterrichtung und Unterricht sind voneinander zu unterscheiden.
    2. Die Verfassungsbeschwerde wurde nicht zur Entscheidung angenommen (BVerfG vom 10.12.1985, 1 BvR 1724/83 = NZA 1986, 161-162). 2. Vergleiche dazu die Entscheidung des BVerfG vom 10.2.1985, 1 BvR 1724/83.

    Für eine ordentliche Beschlussfassung gelten folgende Schritte für alle:
    Vor einer Sitzung
    • Rechtzeitige Einladung mit Tagesordnung (bei Verhinderung von PR-Mitgliedern die Einladung von Ersatzmitgliedern nicht vergessen)
    • Die Beschlussfassung zur Entsendung mit auf die Tagesordnung setzen

    Während einer Sitzung
    • Beschlussfähigkeit feststellen
    • Die Notwendigkeit der Schulungsmaßnahme prüfen
    • Beschlussfassung (Schulungsveranstaltung, Zahl und Auswahl der Mitglieder, zeitliche Lage)
    • Protokollierung des Beschlusses

    Nach einer Sitzung
    • Information an den Arbeitgeber mit Thema, Ort, zeitliche Lage, Kosten, Personen


    Gesetzliche Grundlagen:

    Freistellung für Betriebsräte
    Die gesetzliche Grundlage für die Freistellung und Kostentragung ergibt sich aus § 37 Abs. 6 BetrVG bzw. § 40 Abs. 1 BetrVG.

    Kostenübernahme durch den Arbeitgeber:
    § 40 Abs. 1 BetrVG:
    "Die durch die Tätigkeit des Betriebsrats entstehenden Kosten trägt der Arbeitgeber." Dies gilt auch für die Kosten von Schulungsveranstaltungen. Die Kostenübernahme umfasst die Teilnahmegebühr, Reisekosten (nach den im Betrieb geltenden Richtlinien) und Hotelkosten. Nicht durch den Arbeitgeber zu bezahlen sind die Nebenkosten wie Minibar und Pay-TV.

    Schulungsmaßnahmen nach § 37 Abs. 6 BetrVG:
    Nach § 37 Abs. 6 BetrVG sind die Mitglieder des Betriebsrats für Schulungsveranstaltungen ohne Minderung des Arbeitsentgeltes von ihrer beruflichen Tätigkeit freizustellen. Dieser Freistellungsanspruch ergibt sich allerdings nur, wenn die Schulungsveranstaltung Kenntnisse vermittelt, die für die Betriebsratsarbeit erforderlich sind.
    Die Rechtsprechung unterscheidet dabei zwischen der Vermittlung von Grundkenntnissen und Spezialwissen. Unter den Begriff "Grundkenntnisse" fallen alle Veranstaltungen, die das einzelne Betriebsratsmitglied benötigt, um den ihm durch den Gesetzgeber aufgegebenen Pflichten ordnungsgemäß nachkommen zu können. Dazu zählen alle Veranstaltungen zum allgemeinen Arbeitsrecht, Betriebsverfassungsrecht, Arbeitssicherheit sowie zu allgemeinen rechtlichen, wirtschaftlichen und technischen Themen. Bei diesen Veranstaltungen wird, soweit die Betriebsratsmitglieder noch nicht über entsprechendes Wissen verfügen, die Notwendigkeit durch die Rechtsprechung vorausgesetzt. Dabei weist das Bundesarbeitsgericht ausdrücklich darauf hin, dass die Betriebsratsmitglieder nicht nur ein Recht auf Schulung haben, sondern sogar verpflichtet sind, sich das notwendige Wissen zur ordnungsgemäßen Durchführung ihres Amtes in Schulungen anzueignen. Ein "Anlesen" oder die Vermittlung durch andere Betriebsratsmitglieder reicht dafür nach Ansicht der Richter nicht aus.
    Bei den so genannten "Spezialthemen" haben nur die Betriebsratsmitglieder Anspruch auf eine Schulung, die einen Anlass oder einen konkreten betrieblichen Bezug zum Thema haben. Dabei ist der Betriebsrat verpflichtet, die Notwendigkeit der Schulung zu prüfen. Das bedeutet in der Praxis, dass die Thematik der Veranstaltung im Betrieb aktuell bzw. absehbar eine Rolle spielt und der Betriebsrat nicht über das notwendige Wissen verfügt.


Kostentragung für Gleichstellungsbeauftragte


  • Kostentragung für Gleichstellungsbeauftragte

    Schulungsmaßnahmen gem. § 18 Abs. 3 i. V. m. § 10 Abs. 5 BGleiG
    Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, sowie Frauenvertreterinnen sind für Schulungsveranstaltungen ohne Minderung des Arbeitsentgeltes von ihrer beruflichen Tätigkeit freizustellen soweit die Schulungsmaßnahme Kenntnisse vermittelt, die für die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten erforderlich oder nützlich sind. Anders als das PersVG statuieren nur wenige Frauengleichstellungsgesetze die ausdrückliche Freistellung zur Teilnahme an Schulungsveranstaltungen. Grundsätzlich ist diese daher im Rahmen der sachlichen Ausstattung zu beantragen (z.B. § 18 Abs. 3 BGleiG). Im Bund findet sich daneben die Regelung »dass der Gleichstellungsbeauftragten Gelegenheit zur Fortbildung zu geben ist« (§ 10 Abs.5 BGleiG). Für die Gleichstellungsbeauftragte bzw. Frauenbeauftragte und Frauenvertreterin ist es – anders als bei den Personalräten – nicht nötig, dass die Fortbildungen erforderliche Kenntnisse vermitteln, hier reicht es aus, dass diese dem Amt nützlich sind. Aufgrund ihrer Querschnittsfunktion und Controllingrolle ist daher davon auszugehen, dass der Fortbildungsbedarf bei Gleichstellungsbeauftragten weitaus höher ist, als bei den Personalräten. Zu dem erforderlichen Wissen der Gleichstellungsbeauftragten gehören daher Kenntnisse im öffentlichen Dienstrecht, Personalvertretungsrecht, Organisations- und Haushaltsrecht, Gleichstellungsrecht, aber auch Kenntnisse im Bereich der Kommunikation, Sozialkompetenz, Personalplanung, Personalmanagement, Organisationsentwicklung etc. Auch Schulungsmaßnahmen, die für Personalräte ausgeschrieben sind, können für die Tätigkeit als Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte von Bedeutung sein. Dies bezieht sich insbesondere auf die Grundlagenveranstaltungen zum Personalvertretungsrecht, aber auch auf speziellere Themen, wie Arbeitsschutz und Prävention.

    Die Kosten für erforderliche Schulungen hat der Arbeitgeber gem. § 18 Abs. 3 BGleiG und nach den entsprechenden Länderregelungen zu tragen. Dies gilt im Übrigen auch für die Fort- und Weiterbildung der Vertreterinnen. Zu den zu übernehmenden Kosten zählen Gehaltsfortzahlung, Teilnahmegebühren, Verpflegung, Hotel- und Reisekosten.

     


Kostentragung für Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV)


  • Kostentragung für Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV)

    Nach § 65 Abs. 1 i.V.m. § 40 Abs. 2 BetrVG hat der Arbeitgeber die durch die Tätigkeit der Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) entstehenden Kosten zu tragen und die erforderlichen Mittel (Gesetzestexte, Kommentare, Fachzeitschriften etc.) zur Verfügung
    zu stellen.

    Da die JAV nicht direkt beim Arbeitgeber die erforderliche Literatur anfordern kann, muss sie den Weg über den Betriebsrat gehen. Die JAV hat dabei einen Überlassungsanspruch, den der Betriebsrat gegenüber dem Arbeitgeber geltend machen muss.


Kostentragung für Personalräte


  • Kostentragung für Personalräte

    Wenn der Personalrat beschlossen hat, welche Fachliteratur für seine Arbeit benötigt wird, trägt er die Titel und Stückzahlen in in einer Bestellung zusammen und gibt sie an den Dienstherren zur Genehmigung weiter. Nach Abzeichnung durch den Dienstherren können Sie dann die Bestellung an uns senden.

    Anspruchsgrundlage – Kostenpflicht des Dienstherren:
    • für den Bund:
    § 44 Abs. 2 BPersVG

    • für die Länder:
    • LPersVG: Bd.-W.: § 45 Abs./ 2;
    Bay.: Art. 44 Abs. 2;
    Bln.: § 40 Abs. 2;
    Bbg.: § 44 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, Abs. 2;
    Brem.: § 41 Abs. 2;
    Hmb.: § 46 Abs. 3;
    Hess.: § 42 Abs. 2; M-V: § 35 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3, Abs. 2; Nds.: § 37 Abs. 4;
    NW: § 40 Abs. 3;
    Rh-Pf.: § 43 Abs. 2, 5;
    Saar.: § 43 Abs. 2;
    Sachs.: § 45 Abs. 2;
    LSA: § 42 Abs. 3;
    Schl-H: § 34 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6, Abs. 2;
    Thür.: § 44 Abs. 2;



    Für die Zeitschrift "Der Personalrat":
    Zum erforderlichen Geschäftsbedarf des Personalrats gehört unabhängig von der Größe der Dienststelle und der Zahl der vertretenen Beschäftigten auch eine für seine Arbeit einschlägige Fachzeitschrift zum Personalvertretungsrecht (BVerwG v. 29.6.1988, PersR 88, 243). Die Zeitschrift „Der Personalrat“ ist geeignet, dem Personalrat die für die Wahrnehmung seiner gesetzlichen Aufgaben erforderlichen Informationen zu vermitteln (BVerwG v. 12.9.1989, PersR 89, 293). Hier wird aktuell über Entwicklungen und Lösungsmöglichkeiten auf dem Gebiet des Personalvertretungsrechts und des Personalrechts des öffentlichen Dienstes berichtet.


    Für eine ordentliche Beschlussfassung gelten folgende Schritte für alle:

    Vor einer Sitzung
    • Rechtzeitige Einladung mit Tagesordnung (bei Verhinderung von PR-Mitgliedern die Einladung von Ersatzmitgliedern nicht vergessen)
    • Die Beschlussfassung zur Entsendung mit auf die Tagesordnung setzen

    Während einer Sitzung
    • Beschlussfähigkeit feststellen
    • Die Notwendigkeit der Schulungsmaßnahme prüfen
    • Beschlussfassung (Schulungsveranstaltung, Zahl und Auswahl der Mitglieder, zeitliche Lage)
    • Protokollierung des Beschlusses

    Nach einer Sitzung
    • Information an den Arbeitgeber mit Thema, Ort, zeitliche Lage, Kosten, Personen


    Freistellung/Kostentragung für Personalräte
    Freistellung und Kostentragung von Veranstaltungen richten sich nach § 46 Abs. 6 und § 44 Abs. 1 BPersVG bzw. den entsprechenden Vorschriften der Landespersonalvertretungsgesetze.

    Kostenübernahme durch den Arbeitgeber / Kostenübernahme durch die Dienststelle:
    § 44 Abs. 1 BPersVG:
    "Die durch die Tätigkeit des Personalrats entstehenden Kosten trägt die Dienststelle." Dies gilt auch für die Kosten von Schulungsveranstaltungen. Die Kostenübernahme umfasst die Teilnahmegebühr, Reisekosten (nach dem Bundesreisekostengesetz bzw. den entsprechenden Regelungen für Beamte und den LPersVG) und Hotelkosten. Nicht durch die Dienststelle zu bezahlen sind die Nebenkosten wie Minibar und Pay-TV. Eine Begrenzung der Kosten ist auch durch Ministererlasse laut Entscheidung des BVerwG nicht zulässig.
    Schulungsmaßnahmen nach § 46 Abs. 6 BPersVG:
    Nach § 46 Abs. 6 BPersVG bzw. der entsprechenden Regelungen der LPersVG sind die Mitglieder des Personalrats für Schulungsveranstaltungen ohne Minderung des Arbeitsentgeltes von ihrer beruflichen Tätigkeit freizustellen. Dieser Freistellungsanspruch ergibt sich allerdings nur, wenn die Schulungsveranstaltung Kenntnisse vermittelt, die für die Personalratsarbeit erforderlich sind.
    Die Rechtsprechung unterscheidet dabei zwischen der Vermittlung von Grundkenntnissen und Spezialwissen. Unter den Begriff "Grundkenntnisse" fallen alle Veranstaltungen, die das einzelne Personalratsmitglied benötigt, um den ihm durch den Gesetzgeber aufgegebenen Pflichten ordnungsgemäß nachkommen zu können. Dazu zählen alle Veranstaltungen zum allgemeinen Arbeitsrecht und Personalvertretungsrecht.
    Bei diesen Veranstaltungen wird, soweit die Personalratsmitglieder noch nicht über entsprechendes Wissen verfügen, die Notwendigkeit durch die Rechtsprechung vorausgesetzt. Ein "Anlesen" oder die Vermittlung durch andere Personalratsmitglieder reicht dafür nach Ansicht der Richter nicht aus.
    Bei den so genannten "Spezialthemen" haben nur die Personalratsmitglieder Anspruch auf eine Schulung, die durch den Personalrat mit der Bearbeitung der konkreten Problemstellung betraut wurden. Dabei ist der Personalrat verpflichtet, die Notwendigkeit der Schulung zu prüfen. Das bedeutet in der Praxis, dass die Thematik der Veranstaltung in der Dienststelle aktuell bzw. absehbar eine Rolle spielt und der Personalrat nicht über das notwendige Wissen verfügt.


Kostentragung für Schwerbehindertenvertretungen


  • Kostentragung für Schwerbehindertenvertretungen

    Die gesetzliche Grundlage:
    § 96 Abs. 8 SGB IX
    „…(8) Die durch die Tätigkeit der Schwerbehindertenvertretung entstehenden Kosten trägt der Arbeitgeber. Das Gleiche gilt für die durch die Teilnahme des mit der höchsten Stimmenzahl gewählten stellvertretenden Mitglieds an Schulungs- und Bildungsveranstaltungen nach Absatz 4 Satz 3 entstehenden Kosten….“


    (4) 1   Die Vertrauenspersonen werden von ihrer beruflichen Tätigkeit ohne Minderung des Arbeitsentgelts oder der Dienstbezüge befreit, wenn und soweit es zur Durchführung ihrer Aufgaben erforderlich ist.
    2    Sind in den Betrieben und Dienststellen in der Regel wenigstens 200 schwerbehinderte Menschen beschäftigt, wird die Vertrauensperson auf ihren Wunsch freigestellt; weiter gehende Vereinbarungen sind zulässig.
    3   Satz 1 gilt entsprechend für die Teilnahme an Schulungs- und Bildungsveranstaltungen, soweit diese Kenntnisse vermitteln, die für die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung erforderlich sind. 
    4   Satz 3 gilt auch für das mit der höchsten Stimmenzahl gewählte stellvertretende Mitglied, wenn wegen
    1. ständiger Heranziehung nach § 95,
    2. häufiger Vertretung der Vertrauensperson für längere Zeit,
    3. absehbaren Nachrückens in das Amt der Schwerbehindertenvertretung in kurzer Frist die Teilnahme an Bildungs- und Schulungsveranstaltungen erforderlich ist.



    Schulungsmaßnahmen nach § 96 Abs. 4 Satz 3 SGB IX
    Die Mitglieder der Schwerbehindertenvertretung sind nach § 96 Abs. 4 Satz 3 SGB IX für Schulungsveranstaltungen ohne Minderung des Arbeitsentgelts von ihrer beruflichen Tätigkeit freizustellen, soweit die Schulungsmaßnahme Kenntnisse vermittelt, die für die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung erforderlich sind. Diese Regelung gilt auch für das mit der höchsten Stimmenzahl gewählte stellvertretende Mitglied soweit die in § 96 Abs. 4 Satz 4 genannten Voraussetzungen erfüllt sind.
    Zu dem erforderlichen Wissen gehören nicht nur Kenntnisse zum SGB IX sondern auch allgemeine Grundkenntnisse zu allen Sachgebieten, die sich aus dem Aufgabenkatalog des § 95 SGB IX ergeben. Somit können Schulungsmaßnahmen, die für Betriebs- und Personalräte ausgeschrieben sind, ebenfalls für Schwerbehindertenvertretungen erforderlich sein.
    Die Kosten für erforderliche Schulungsmaßnahmen der Schwerbehindertenvertretung hat der Arbeitgeber gemäß § 96 Abs. 8 SGB IX zu tragen. Dies gilt auch für den/die mit der höchsten Stimmenzahl gewählte(n) Stellvertreter(in). Zu den zu übernehmenden Kosten zählen: Gehalt, Teilnahmegebühr, Verpflegung, Hotelkosten, Reisekosten.

     


Online-Datenbanken


  • Online-Datenbanken

    Viele verschiedene Verlage bieten Ihnen Zugänge zu deren Onlinedatenbanken an (Bund-Verlag, Beck Verlag, Weka-Fachverlag, Hüthig-Jehle-Rehm etc.). Sie können alle Onlinelizenzen über uns beziehen, es gelten dabei immer die Nutzungsbedingungen des jeweiligen Verlages; in diesem Fall erhalten Sie Rechnung und Zugangsdaten von uns.

    Durch eine Kooperation mit einigen Verlagen kann Ihnen Buch & Mehr einen besonderen Service bieten: Mit nur einer Anmeldung nutzen Sie einfach und bequem mehrere Datenbanken – Sie müssen sich keine weiteren Benutzerkennungen und Passworte merken.

    Im Klartext: Über den geschützten Kundenbereich, in dem Sie sich mit Ihrer Kennung anmelden, erreichen Sie per Klick andere gebuchte Onlinezugänge – jede weitere Anmeldung entfällt.

    Hier werden die Passworte für Sie so hinterlegt, dass diese durch Ihren Klick zur gewünschten Datenbank aktiviert werden und Ihnen den Zugang zur Datenbank ohne eine neue Anmeldung ermöglichen – so kommen Sie direkt zu den gewünschten Seiten.

    In der Übersicht werden Ihnen die gebuchten Zeiträume des jeweiligen Onlinezugangs angezeigt.

    Im Übrigen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die Nutzungsbedingungen des jeweiligen Verlages.


Was Sie über Bund-Verlag GmbH, Geschäftsbereich Buch & Mehr, wissen sollten?


  • Wer sind die Kunden von Bund-Verlag GmbH, Geschäftsbreich Buch & Mehr?

    In erster Linie alle Interessenvertretungen

    - Betriebsräte
    - Personalräte
    - Mitarbeitervertretungen
    - Jugend- und Auszubildendenvertretungen
    - Schwerbehindertenvertretungen
    - Gleichstellungsbeauftragte(r)
    - Mitglieder eines Wirtschaftsausschusses oder Aufsichtsrates
    - KollegInnen in den Gewerkschaften
    - Rechtsanwälte
    - Seminaranbieter
    - Privatkunden
    - aber auch Geschäftsführungen und Personalverantwortliche.

  • Was verkauft Bund-Verlag GmbH, Geschäftsbereich Buch & Mehr?

    Bund-Verlag GmbH, Geschäftsbereich Buch & Mehr, verkauft in diesem Shop ca. 2.000 Bücher, Zeitschriften, elektronische Medien und Lizenzen für Onlineprodukte verschiedener Verlage zum Arbeits- und Sozialrecht, benachbarter Rechtsgebiete sowie alles für den Beruf.

    Der Fokus liegt auf Medien mit arbeitnehmerfreundlicher Orientierung. Um aber auf alles vorbreitet zu sein, bietet Buch & Mehr Ihnen auch Medien mit  arbeitgeberfreundlicher Auslegung an. Über eine Beschreibung erkennen Sie diese Titel sofort.

  • Wer ist Bund-Verlag GmbH, Geschäftsbereich Buch & Mehr?

    Bei Bund-Verlag GmbH, Geschäftsbereich Buch & Mehr, liegt der Schwerpunkt liegt
    auf dem Arbeits- und Sozialrecht.
    Über einen Online-Shop mit sicherer Führung durch einzigartige Suchfunktionen
    bietet Buch & Mehr Ihnen eine Angebotspalette mit ca. 2.000 Fachtiteln und schickt Ihnen diese direkt nach Hause oder an Ihren Arbeitsplatz.

    Die Mitarbeiter von Bund-Verlag GmbH, Geschäftsbereich Buch & Mehr, sind ausgebildete Buchhändler und Verlagskaufleute, die Sie kompetent und neutral beraten.

  • Wie erreichen Sie Bund-Verlag GmbH, Geschäftsbereich Buch & Mehr?

    Zwischen 8.30 Uhr bis 16.30 Uhr erreichen Sie die Kolleginnen und Kollegen telefonisch
    mit direkter Durchwahl oder über zentrale Rufnummer 0 69 / 95 20 53 - 0.

    Rund um die Uhr:
    Telefon (AB): 0 69 / 95 20 53 - 0
    (bitte hinterlassen Sie Ihre Nachricht auf dem Anrufbeantworter)

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    Per E-Mail: info@igm.buchundmehr.de

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